Hallo, liebe ibibik-Leser! Wir hoffen, ihr hattet eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Für 2009 wünschen wir euch viel Glück, Gesundheit, Spaß am Leben und viele schöne und sonnige Tage!
Wer sich nicht alleine auf das Glück verlassen will, der hilft gerne mal ein bisschen nach. Es gibt zahlreiche Silvester- und Neujahrsbräuche, die bewirken sollen, dass das neue Jahr gesund und glücklich verlaufen wird. Jedes Jahr finden zum Jahreswechsel überall auf der Welt Feuerwerke statt, vielleicht hat jemand aus eurer Familie zu Silvester ja auch schonmal Böller gekauft. Diese ganze Knallerei ist aber nicht nur Spaß, sie hat einen ernst gemeinten Hintergrund. Denn mit Lärm und Getöse wollte man die bösen Geister fernhalten, die, wie man glaubte, in dieser Nacht besonders aktiv wären. Heutzutage geht es wohl nicht mehr so sehr um die Vertreibung von Dämonen. Unser Silvesterfeuerwerk ist wohl eher ein Ausdruck der Vorfreude auf das neue Jahr.
Wenn man sich zu Silvester einen „guten Rutsch“ wünscht, dann hat das übrigens nichts mit dem „Hinüberrutschen“ ins neue Jahr zu tun. Der Ausdruck hat vielmehr mit dem hebräischen Wort „rosch“ zu tun, das „Anfang“ bedeutet; man wünscht sich also einen „guten Anfang“ des neuen Jahres.
Weit verbreitet ist das Bleigießen kurz nach Mitternacht. Über einer Kerzenflamme wird ein Stück Blei erhitzt und geschmolzen, das anschließend schnell in kaltes Wasser geworfen wird. Aus den entstandenen Figuren versucht man dann, die Zukunft zu deuten.
Die Hausfrau sollte über Neujahr keine Wäsche zum Trocknen aufhängen, denn das würde Unglück und Arbeit im nächsten Jahr mit sich bringen.
Ein typischer Glücksbringer zu Silvester ist der Schornsteinfeger, der früher immer als erster am Neujahrsmorgen durch die Straßen ging und zum neuen Jahr gratulierte.
Speisen aus Schweinefleisch am Neujahrstag sind auch eine gute Idee, denn das sollte im neuen Jahr Glück bringen. Das Schwein galt nämlich als Fruchtbarkeitssymbol und Glücksbringer. Heute werden zu Silvester oft Glücksschweine aus Marzipan verschenkt
Alles alter Aberglaube? Mag sein, aber viele Bräuche haben sich bin in die heutige Zeit gehalten. Und überhaupt: „Was ist Glaube, was ist Aberglaube?“ Mit dieser spannenden Frage beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe der ibibik. Fest steht: Sehr viele Menschen glauben, aber (an) was sie glauben, das kann höchst unterschiedlich sein. Vielleicht stellt ihr euch ja mal die Frage, an was ihr eigentlich glaubt?!? Und was denkt ihr demnächst beim Anblick einer schwarzen Katze?
Wir wünschen euch jedenfalls viel Spaß beim Lesen dieser neuen ibibik! Wenn ihr Lust habt, bei uns mitzumachen und auch mal einen Artikel zu schreiben, freuen wir uns sehr darüber. Meldet euch doch einfach mal im Kiebitz oder schickt eine Mail an redaktion@ibibik.de. In der nächsten ibibik dreht sich dann alles um das Thema „Wunderwerk Mensch“.
„Wer vom Glück nur träumt, darf sich nicht wundern, wenn er es verschläft.“
(Ernst Deutsch)
In diesem Sinne wünschen wir euch glückliche Tage,
eure ibibik-Redaktion
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